Der Veloyo Blog

von Constanze am

Fahrradfahren in Hamburg

In Hamburg sind die Wege kurz und somit das Fahrrad eine willkommene Alternative zu Auto, Bus und Bahn. Fahrradstadt ist Hamburg trotzdem noch nicht. Auf dem Weg dahin? Zumindest in der richtigen Richtung unterwegs, denn das Thema Fahrrad wurde zum Investitionsschwerpunkt ernannt.

Hamburg Speicherstadt

Hamburg ist Veloyos Heimatstadt und dementsprechend war dies die erste Stadt, in der Fahrradfahrer Veloyo nutzen konnten. Seit mehr als einem Jahr können Reparaturen am Fahrrad einfach und bequem über Veloyo gebucht werden. Somit ist der Service rund ums Fahrrad nun genauso einfach, wie das Fahrradfahren selbst. Denn wer in Hamburg wohnt, der stimmt uns sicherlich zu, dass alles rund um die Alster am bequemsten mit dem Fahrrad zu erreichen ist. So wie eigentlich alle Strecken unter 7 Kilometern in Städten mit dem Fahrrad schneller zu erreichen sind, als mit dem Auto. In Hamburg nutzen 12% regelmäßig das Fahrrad als Fortbewegungsmittel. Die Spitzenreiter des Fahrradverkehrs sind die Stadtteile Eimsbüttel und Eppendorf.

Eigentlich gibt es in Hamburg keinen Grund das Fahrrad stehen zu lassen. Selbst ohne eigenes Fahrrad, kann gut auf das StadtRAD System zurück gegriffen werden. An 165 StadtRAD Stationen gibt es insgesamt 1700 Fahrräder (Stand: Juli 2015), die man sich ausleihen kann. Die ersten 30 Minuten einer jeden Fahrt sind dabei kostenlos, wodurch das StadtRAD zur ernsthaften Alternative wird - für den nach Hause Weg von der Arbeit, den Hinweg zu Verabredungen oder einem Ausflug zum Elbstrand.

Um den Anteil von 12% auf 25% mehr als zu verdoppeln wurde das Thema Fahrradverkehr in der Stadt Hamburg zum Investitionsschwerpunkt. Es sollen 30 Millionen € in den nächsten drei Jahren, zusätzlich zu den ohnehin jährlich eingeplanten 20 Millionen €, ausgegeben werden. Eine ambitionierte Summe, wenn man bedenkt, dass in Hamburg bisher lediglich 3€ pro Einwohner investiert wurden. Zum Vergleich: In Kopenhagen werden 20 € pro Einwohner investiert.

Das Geld soll beispielweise in folgende Sachen investiert werden:

  • Die bestehenden 1500 Kilometer Fahrradwege sollen, wo nötig, ausgebessert werden.
  • Sogenannte Fahrradstraßen sollen ausgebaut werden. Dort dürfen Autos nicht schneller als 30 km/h und Fahrradfahrer ausdrücklich nebeneinander fahren. Bisher gibt es lediglich 6,9 Kilometer entsprechender Straßen.
  • An S- und U-Bahnhöfen sollen in den nächsten Jahren 12.000 Fahrradparkplätze entstehen, beispielsweise in Form eines Fahrradparkhauses am Hauptbahnhof.

Grundsätzlich lässt sich sagen, dass Fahrradwege sicherer werden müssen. Mit 41% hat Hamburg die zur Zeit höchste Anzahl an Fahrradfahrern, die schon mal einen Unfall erlebt haben. Außerdem liegt die Zahl der Fahrraddiebstähle, zwar nicht ganz so hoch wie in Berlin, allerdings auch bei beachtlichen 15.960 Stück. Eine Zahl, die in Hamburg ähnlich wie in anderen Städten dafür sorgt, dass niemand bereit ist viel Geld für sein Fahrrad auszugeben, wenn er es nicht sicher abstellen kann.

Bemerkenswert ist, dass die Critical Mass in Hamburg deutschlandweit am Besten angenommen wird. An dem monatlich stattfindenden Zusammenkommen von Fahrradfahren für eine gemeinsame Tour durch die Stadt, waren im Januar 2016 620 Leute beteiligt. Deutlich mehr als in jeder anderen Stadt. Die Hamburger haben also Spaß am Fahrradfahren.

Noch einen Grund mehr Spaß am Fahrradfahren zu haben, liefert Veloyo. Mit uns wird das bisher nervige Thema der Fahrradreparatur ganz unkompliziert. Weniger Zeit und Nerven, die drauf gehen und mehr Zeit, um die Stadt auf zwei Rädern zu genießen.

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Über den Autor: Constanze

Constanze has recently swapped her beloved but rickety dutch bike against a much faster racing bike that she uses to get to work, meet friends or exercise. For her cycling is a way of getting from A to B without being stuck in traffic.