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von Constanze am

Fünf Dinge, die für jedes Fahrrad wichtig sind

Es gibt Dinge am Fahrrad, wenn die kaputt sind, dann geht nichts mehr. Mit herausgesprungener Kette kann man schlichtweg nicht fahren. Ebenso wenig mit einem platten Reifen. Dies sind für die Fortbewegung essentielle Dinge, welche es umgehend zu reparieren gilt. Doch zu einem angenehmen Fahrerlebnis tragen nicht nur die essentiellen Fahrradbestandteile, sondern ein Mix aus vielen Dingen bei. Hier gibt es: Veloyos fünf Dinge, für eine angenehme Fahrradfahrt.

Fahrradlicht
  • Bremsen
    Funktionstüchtige Bremsen verbessern das Fahrgefühl und können lebenswichtig sein. Das Wissen, sich auf seine Bremsen verlassen zu können, sorgt für Sicherheit im Straßenverkehr und entspanntes Fahrradfahren. So schön es mit guten oder auch stylischen Bremsen sein kann, desto nerviger ist es, wenn diese schlecht eingestellt sind. Beim Bremsen liegt 70% der Bremskraft auf dem Vorderrad, 30% auf dem Hinterrad. Ist die Vorderbremse also zu stark eingestellt, kann es im schlimmsten Fall zum Überschlagen kommen. Zu leicht eingestellt Bremsen wiederum führen zu gefährlich langen Bremswegen.
    Das lässt sich vermeiden! Vom Mechaniker richtig eingestellte Bremsen garantieren lange eine optimale Bremswirkung und erhöhen nicht nur den Fahrkomfort, sie minimieren auch die Unfallwahrscheinlichkeit.
    Grundsätzlich gibt es zwei Formen von Bremsen: Nabenbremsen, worunter Scheiben-, Rollen- und Trommelbremsen fallen und Felgenbremsen. Nabenbremsen setzen in der Mitte des Laufrads an. Felgenbremsen aussen am Laufrad, also an der Felge. Die Leistung von Nabenbremsen lässt, im Vergleich zu Felgenbremsen, bei Regenwetter nicht nach. Dafür ist die Einstellung etwas aufwendiger. Sie sind schwerer und teurer als Felgenbremsen. Beide haben also ihre Vor- und Nachteile. Für welche man sich entscheidet hängt häufig von Radtyp, Nutzungshäufigkeit und -intention ab. Egal wie Hauptsache sie sind richtig eingestellt.

  • Sitzposition

Ganz viel trägt die Einstellung von Sattel und Lenker zum positiven Fahrgefühl bei. Man fühlt sich eins mit dem Fahrrad, wenn sich die eingesetzte Kraft ohne Verlust in Bewegung nach vorn umwandelt. Dass eine gute Sitzposition, besonders bei längeren Fahrten, dazu beiträgt, ist einleuchtend.
Aber gewusst wie? Jetzt ja:
Sattelhöhe → Als Grundregel gilt: Sitzt man auf dem Fahrrad und tritt mit der Ferse das Pedal nach ganz unten durch, dann sollte das Bein gerade nicht komplett durchgestreckt sein.
Sattelneigung → Ideal ist ein waagerechter Sattel. (Dies kann einfach mit einer Wasserwaage eingestellt werden). Wäre der Sattel zu weit nach vorne gebeugt, würde man beispielsweise zu viel Gewicht auf Arme und Schultern übertragen.
Sattelhärte → Je länger die Fahrt, desto härter sollte der Sattel sein. Klingt zunächst widersprüchlich. Allerdings sind weiche Sättel schnell unbequem, scheuern und erlauben wenig Beinbewegung. Bei weichen Sätteln ist es garantiert, dass das Fahren nach spätestens einer Stunde unbequem und anstrengend wird. Bei guten härteren Sätteln ist das nicht der Fall.
Lenker → Wie weit nach vorne und wie hoch der Lenker gestellt werden sollte, ergibt sich zum einen aus der Höhe des Sattels. Zum anderen gilt es, darauf zu achten, dass die natürliche S-Form der Wirbelsäule unterstützt wird - auch der Gesundheit zuliebe. Bei Hollandrädern, auf denen man aufrecht sitzt, sollte der Lenker allerdings nicht zu nahe am Körper sein. Dies kann die natürliche Balance des Oberkörpers stören.
Die Ellenbogen sollten zu jeder Zeit leicht angewinkelt sein. Dadurch wird weniger Druck auf Handgelenk und Schulter erzeugt und Stöße während des Fahrens können besser abgefedert werden.
Allerdings gibt es eine Sache, die noch viel wichtiger ist als alles zuvor: Man muss sich wohlfühlen. Jeder Körper ist anders und fordert individuelle Einstellungen am Fahrrad. Das muss jeder für sich ausprobieren und gegebenenfalls korrigieren. Häufig wird das Fahrradfahren aufgrund von kleinen Fehlern in der Einstellung von Sattel und Lenker als anstrengend oder unbequem wahrgenommen. Mit wenig Aufwand kann viel erreicht werden und die 5 Minuten Zeit sind zu jedem Zeitpunkt gut investiert.

  • Licht

Licht ist ein wichtiger Faktor, um eine sichere Fortbewegung mit dem Fahrrad zu garantieren. In der §67 StVZO ist geregelt, wie das Fahrrad für den öffentlichen Verkehr beleuchtet sein muss. Funktionstüchtige Vorder- und Rücklichter sind zuverlässige Begleiter von Fahrradfahrern. Idealerweise als Nabendynamo mit LED Scheinwerfern und integriertem Standlicht oder Akkulicht (seit kurzem auch gesetzlich erlaubt).
Auch wenn man sich ohne Licht sicher im Straßenverkehr fühlt und meint alles zu sehen, so wird man eben doch von Anderen oft nicht wahrgenommen. Meist erhöht man die Unfallwahrscheinlichkeit für sich selbst und für sein Umfeld. Und: Ohne Licht zu fahren kostet. Wird man erwischt, bezahlt man zwischen 10 € und 25 € Bußgeld.

  • Luftdruck

Ohne es zu wissen, fahren viele mit zu wenig Luftdruck. Nicht so wenig, dass der Reifen so gut wie platt ist, aber doch so wenig, dass die Gefahr besteht, bald einen platten Reifen zu haben. Weniger Luftdruck führt zu einem gemütlicheren Fahrerlebnis: es ist bequemer und federt etwas mehr. Mit viel, aber nicht zu viel Luftdruck, rollt es sich tendenziell besser. Das Fahren ist etwas leichter und der Reifen hält deutlich länger. Wie viel Luftdruck der Reifen haben sollte, steht auf dem Reifen selbst. Grundregel: Je schmaler der Reifen, desto mehr Luftdruck und je breiter der Reifen desto weniger Luftdruck.

  • Möglichst geräuschfrei

Fährt man ein klapperndes oder quietschendes Fahrrad, dann weiß man, wie schön geräuschfreies Fahren ist. Natürlich lässt sich, besonders bei älteren Fahrrädern, das eine oder andere Klappern nicht verhindern. Das gehört ja auch irgendwie zum Charme alter Fahrräder. Doch quietschende Bremsen irritieren bei ihrer Betätigung nicht nur das gesamte Umfeld, sondern sind ein Indikator dafür, dass irgendwas nicht stimmt. Klappern am Fahrrad selbst lässt sich eventuell durch ein paar Handgriffe minimieren, beispielsweise durchs befestigen loser Teile oder das Spannen der Kette.

Ist alles richtig eingestellt, dann kann man entspannt von A nach B kommen. Bei größeren Problemen lässt sich die Fahrradreparatur einfach und unkompliziert mit Veloyo buchen. Der Mechaniker kommt zum Fahrrad und kümmert sich um Alles. #keepwheelsturning

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Über den Autor: Constanze

Constanze has recently swapped her beloved but rickety dutch bike against a much faster racing bike that she uses to get to work, meet friends or exercise. For her cycling is a way of getting from A to B without being stuck in traffic.