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von Rabea am

Sieben gute Gründe für das Fahrrad in der Stadt

Für das Fahrrad gibt es gute Gründe. Für das Fahrrad in der Stadt gibt es sehr gute Gründe. Das Fahrrad ist umweltfreundlich, unschlagbar günstig und und und… aber lest selbst!

Bicycles in the city
  1. Naheliegend, aber wahr: Das Fahrrad ist das umweltfreundlichste Verkehrsmittel
    „Ihr Beitrag zum Klima? Bus und Bahn fahren!“ – damit werben die Kölner Verkehrsbetriebe auf ihren Straßenbahnen und Bussen. Ich radel daran vorbei und denk mir meinen Teil. Schon bei der Produktion kommen Fahrräder wesentlich umweltfreundlicher daher als Autos – über den ökologischen Fußabdruck von Bahnen brauchen wir gar nicht erst zu sprechen. Und auch beim Betrieb treten Strom und Benzin gegen die eigene Muskelkraft an. Strahlender Sieger auf allen Plätzen? Das Rad!

  2. Radfahren ist unschlagbar günstig
    Wie viel zahlt ihr im Monat für euer Auto? Wie viel für die Monatskarten von BVG, KVB oder HVV? Meine treue Gazelle begleitet mich seit zehn Jahren, gekostet hat sie damals gebraucht 200 Euro. Kleinere Reparaturen hier und da – und unterm Strich stehen immer noch weniger als 350 Euro für zehn Jahre. Unschlagbar!
    Und wenn wir es ganz genau nehmen, sparen wir sogar den Steuerzahlern Geld: Weil wir federleicht daherradeln und die Straßen unter unserem Gewicht sicher keine Schlaglöcher und Fahrrinnen bekommen.

  3. Fahrradfahren ist gesund
    Ich fahre jeden Tag mit dem Fahrrad zur Arbeit – 20 Minuten pro Weg. Sind schon gleich 40 Minuten Bewegung, dazu kommen Treffen mit Freunden und Einkäufe, selbstverständlich auch mit dem Drahtesel. Eine Mitgliedschaft im Fitnessstudio kann ich mir also sparen. Das ist nicht nur gut für den Geldbeutel (wo wir wieder bei 2. wären), man bewegt sich quasi nebenbei und muss keine Extra-Zeit für Bewegung einplanen. Gerade für Bürojobs herrlich praktisch. Und wenn der Weg zur Arbeit zu weit ist, um ihn ganz mit dem Rad zurückzulegen, kann man immer noch zum Bahnhof oder Haltestelle radeln.

  4. Fahrradfahren bedeutet Freiheit
    10 Minuten warten auf die nächste Bahn? Ewig im Feierabendverkehr stehen? Mit dem Fahrrad kann ich lachend jeden Stau überholen. Dazu lässt sich die Zeit besser planen als mit jedem anderen Verkehrsmittel, wenn nicht gerade ein platter Reifen dazwischenkommt.
    Und die eigene Stadt erkunden kann man auch gleich mit. Statt immer den gleichen Weg von der Arbeit nach Hause zu nehmen, einfach mal woanders abbiegen und die eigene Umgebung neu kennen lernen. Herrlich – besonders, wenn die Sonne scheint!

  5. Fahrräder sind schneller, als du denkst
    Wir sprechen hier nicht von der Strecke Berlin-Hamburg, aber im täglichen Stadtverkehr können Fahrräder Autos häufig problemlos abhängen. Rechnet man die lästige Parkplatzsuche dazu ist man mit dem Rad meistens schneller unterwegs als mit dem Auto. Damit entfallen allerdings auch die Ausreden für den Chef, warum man schon wieder eine Viertelstunde zu spät im Büro erscheint...

  6. Man braucht keinen Führerschein
    Fahrradfahren ist einfacher und vor allem günstiger zu lernen als Auto- oder Motorradfahren. Ich saß mit fünf schon auf meinem eigenen Rad, ein Geschenk von Freunden meiner Eltern, weil ihre eigene Tochter rausgewachsen war. Den Führerschein haben später Mami und Papi bezahlt. Und auch wenn ich manchmal (ganz heimlich) froh bin, ihn zu haben – das Büffeln und die Fahrstunden haben mehr Schweiß und Tränen gekostet als das erste Mal fahren ohne Stützräder.

  7. Fahrräder sparen Platz
    Wer schon einmal in Amsterdam war und die zigtausenden Fahrräder gesehen hat, die dort vor dem Hauptbahnhof stehen, der weiß, dass Fahrräder in einer Stadt auch viel Platz einnehmen können. Die gleiche Menge Autos würde allerdings die halbe Innenstadt blockieren. Und wie lange dauert die Parkplatzsuche mit einem Fahrrad maximal? Eben!

Ein weiteren Grund liefert Veloyo. Mit unserem mobilen Fahrradservice machen wir die Fahrradreparatur so einfach, wie das Fahrradfahren selbst. Und so schnell gibt es keine Gründe mehr das Fahrrad stehen zu lassen. #keepwheelsturning

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Über den Autor: Rabea

Rabea ist im Münsterland aufgewachsen und fährt Fahrrad, seitdem sie denken kann. Sie hat in Aarhus, Amsterdam und Hamburg Journalismus studiert und die Städte mit ihrer Gazelle unsicher gemacht. Heute radelt sie durch Köln und arbeitet als freie Journalistin.